Was ist Bitcoin?

Immer mehr Menschen benutzen Bitcoin, die erste und bekannteste von mittlerweile vielen verschiedenen Kryptowährungen. Aber was genau ist Bitcoin eigentlich und welche Vorteile bietet diese Währung den Nutzern? Diese und weitere Fragen werden im folgenden Artikel beantwortet.

Was bedeutet „Bitcoin“?

Der Name der bekannten Kryptowährung setzt sich aus den Worten „Bit“ und „Coin“ zusammen. Ein Bit ist die kleinste Maßeinheit für digitale Daten. Coin ist das englisch Wort für Münze. Ein Bitcoin ist also eine Münze, die durch die gespeicherten Daten definiert wird.

Der Erfinder von Bitcoin

Wer den Bitcoin erfunden hat, ist bis heute nicht bekannt. Der Entwickler ist lediglich unter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ bekannt. Mit großer Wahrscheinlichkeit steckt dahinter nicht nur eine einzelne Person, sondern eine ganze Gruppe von Entwicklern.

Inflation wird vermieden

Der Bitcoin gilt als Antwort auf die Finanzkrise von 2008. Eine Inflation wird bei der Kryptowährung durch ein Begrenzung der möglichen Einheiten verhindert. Mehr als 21 Millionen Bitcoins kann es zu keinem Zeitpunkt geben.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind knapp 17,4 Millionen Coins im Umlauf. Neue Bitcoins werden durch das sogenannte Mining hergestellt. Ungefähr im Jahr 2040 wird dieser Prozess abgeschlossen sein, und es werden keine neuen Bitcoins mehr erzeugt.

Was ist die kleinste Einheit beim Bitcoin?

Die kleinste Maßeinheit bei der Kryptowährung Bitcoin ist der Satoshi, der nach dem Entwickler der digitalen Münze benannt worden ist. Ein Satoshi ist 0,00000001 Bitcoins wert.

  • 1 Bitcoin = 100.000.000 Satoshis
  • 1 Milli-Bitcoin = 0,001 Bitcoins = 100.000 Satoshis
  • 1 Satoshi = 0,00000001 Bitcoins

Wie werden Bitcoins empfangen und versendet?

Um die Kryptowährung nutzen zu können, muss sich der User zuerst eine sogenannte Wallet einrichten. Dabei handelt es sich um eine elektronische Geldbörse, auf welcher die wichtigen Daten zu Coins im Besitz des Nutzers gespeichert werden. Wer nun Bitcoins empfangen möchte, teilt dem Sender die Adresse seiner Wallet mit, so dass dieser den vereinbarten Betrag transferieren kann.

Die Nachfrage nach Bitcoins steigt

Auf Grund der vielen Vorteile wird die Kryptowährung immer beliebter. Momentan nutzen ungefähr 12 Millionen Menschen den Bitcoin. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der User in den nächsten 4 Jahren auf das Hundertfache anwächst.

Vorteile von Bitcoins

Mit Bitcoin kann jederzeit und von jedem Ort der Welt aus innerhalb von wenigen Minuten Geld versendet werden. Dabei müssen die User nicht auf zentrale Stellen wie zum Beispiel Banken vertrauen, denn beim Bitcoin wird die komplette Währung von allen Usern selbst verwaltet.

  • Das System kann nicht manipuliert werden.
  • Doppelte Transaktionen sind unmöglich.
  • Bitcoin ist fälschungssicher.
  • Die Kryptowährung gehört allen Usern, Banken sind nicht beteiligt.
  • Keine Inflation, da die maximale Menge der Coins begrenzt ist.

Auch andere Kryptowährungen sind gefragt

Neben dem Bitcoin gibt es eine Vielzahl sogenannter Altcoins, die zum Teil auf der Technologie des Bitcoins basieren. Auch diese Coins haben großes Potential und profitieren vom steigenden Bekanntheitsgrad des Bitcoins.

Bitcoin oder Fiatgeld? Was ist besser?

Wenn sich Menschen das erste Mal mit Bitcoins oder anderen Kryptowährungen auseinandersetzen, kommt häufig die Frage auf, warum sie einer lediglich auf digitalen Daten basierend Währung vertrauen sollen. Andersherum lässt sich aber genauso fragen: „Warum sollte ich heute noch dem Dollar oder dem Euro vertrauen?“

Fiatgeld

Bei Transaktionen mit den gängigen Fiatwährungen sind die Nutzer auf eine Bank angewiesen. Hier besteht die Gefahr, dass Daten in falsche Hände geraten oder manipuliert werden. Außerdem kann durch die Verantwortlichen einfach neues Geld geschaffen werden, wodurch vorhandenes Guthaben an Wert verliert. Dies ist in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen. Gegen eine solche Inflation sind die Kunden machtlos, denn Andere sitzen am längeren Hebel.

Bitcoin

Im Gegensatz zum Fiatgeld kann der Bitcoin nicht einfach durch zentrale Instanzen gesteuert oder verändert werden. Neue Bitcoins werden anhand von vorgegebenen mathematischen Funktionen durch die User selber erschaffen. Die maximale Zahl aller Coins ist limitiert, so dass es nicht zu einer von außen initiierten Inflation kommen kann.

Durch die Blockchain-Technologie und das kryptographische Verfahren ist der Bitcoin sehr sicher. Es sind keine zentralen Instanzen erforderlich. Je mehr Menschen sich über den Bitcoin informieren und die digitale Währung nutzen, desto stabiler wird der Bitcoin.