In diesem Artikel wird Ripple(XRP) erklärt.

Was genau ist Ripple?

Bitcoin kennt inzwischen so gut wie jeder, aber wie steht es mit Ripple? Wenn von Ripple die Rede ist, fällt die Bezeichnung XRP. Viele sehen keinen Unterschied zwischen Ripple und XRP. Das lässt sich einfach erklären. Während es sich bei Ripple um das Netzwerk handelt, ist XRP der Coin auf diesem Netzwerk. Unter den Krypto-Währungen hat Ripple (XRP) es mittlerweile unter die Top 5 Platzierungen geschafft und kann die höchsten Marktkapitalisierungen aufweisen. Unter diesem Aspekt ist Ripple ein sehr erfolgreiches Krypto Projekt.

Hinter Ripple steht eine US-amerikanische Firma, das 2012 gegründet wurde. Das Unternehmen startete unter dem Namen Opencoin und änderte sich 2015 in Ripple um. Die maximale Menge der Coins beträgt 100 Milliarden. Pro Sekunden werden via Ripple 1,5 Transaktionen durchgeführt. Smart Contracts sind in Kürze durch Codius möglich. Im Vergleich dazu: Bitcoin wurde im Jahre 2009 von Satoshi Nakamoto ins Leben gerufen. Hier werden pro Sekunde 3-6 Transaktionen durchgeführt. Bei Bitcoin werden die Coins über Mining erstellt, während Ripple von Beginn an sich auf eine fixe Summe fixiert und diese entwickelt hat.

Ripple steht für Lösungen bei Transaktionen
Die Hauptaufgabe von Ripple besteht darin, Lösungen anzubieten, wenn es um internationale Transaktionen zwischen Banken geht. Das Ziel dabei ist, Transaktionen so einfach wie möglich zu gestalten. Dazu kommen hauptsächlich drei Tools zum Einsatz: xRapid, xCurrent und xVia. Zu diesen drei Lösungsmöglichkeiten zählt Coin XRP, der auf Ripples Blockchain verwendet werden kann.

Was spricht für Ripple?

Es gibt viele gute Argumente, die für Ripple sprechen. Jeder, der öfters mit Transaktionen zu tun hat, weiß, dass traditionelle Transaktionen nicht immer effizient vollzogen werden können. Manchmal können sie unverhältnismäßig lange dauern und zudem mit teuren Gebühren belastet werden. Wer auf Ripple zurückgreift, kann seine Transaktion in der Regel in fünf Schritten abschließen. Der Auftraggeber sendet eine internationale Zahlung. Im nächsten Schritt kauft die Bank des Kunden XRP. Danach sendet die Bank XRP an das empfangende Geldinstitut. Diese wiederum verkauft die XRP. Im fünften und letzten Schritt werden die daraus resultierenden Erlöse dem Kunden auf dem Konto gutgeschrieben. 

Was muss ich tun, um Ripple (XRP) zu bekommen?

Es ist bekannt, Coins durch Mining zu bekommen. Mit Ripple ist dies nicht möglich. XRP werden auf einmal erzeugt und von Ripple auf den Markt gebracht. Daher ist der Kauf von XRP lediglich nur über eine Börse oder einem Broker möglich.

Gibt es Unterschiede zwischen Bitcoin und Ripple (XRP)?

Das Ziel ist der entscheidende Unterschied zwischen Bitcoin und XRP. Während Bitcoin als Alternative zum traditionellen Finanzsystem entwickelt wurde, ist es das Ziel von Ripple, das Zahlungssystem innerhalb der Geldinstitute zu verbessern. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Krypto-Währung Bitcoin Transaktionen sowohl in einem Block sammelt als auch bestätigt. Der Block wird im Anschluss in die bereits vorhandenen Blockchain angebunden. Für dieses Mining erhält ein Miner zur Belohnung neu geschaffene Bitcoins. Für diesen Vorgang ist ein lediglich ein leistungsstarker Computer notwendig. Im Unterschied dazu hat Ripple eine Zentralisierung der Verteilung von XRP festgelegt. Alle XRP sind bereits erstellt. Dabei handelt es sich um eine Summe von 100 Milliarden XRP, von denen zurzeit 40 Milliarden im Umlauf sind. Jeden Monat werden maximal 1 Milliarde XRP in den Zahlungsverkehr gebracht. Coins, die nicht verwendet werden, werden wieder vom Markt genommen.

Fazit

XRP steht für den Coin des Ripple Protokolls. Die Coins können nur über eine Börse oder einen Broker erworben werden. Coins werden bei der Mehrheit der Krypto-Währungen durch das sogenannte Mining generiert. Ripple hat alle 100 Milliarden XRP auf einmal erstellt. Mehr als diese Summe wird laut Ripple niemals existieren. Zurzeit werden 40 Prozent der Gesamtsumme an Börsen gehandelt. Ripple verwaltet die übrigen 60 Prozent in eigener Regie.