Bitcoin-Handel leicht gemacht!

Das weltweite Interesse an der seit 2009 existierenden Kryptowährung Bitcoin bleibt trotz hoher Kursschwankungen bestehen. Sie wird als Zahlungsmittel der Zukunft gehandelt und stellt bereits heute eine Alternative zu staatlichen Währungen dar. Es folgt ein kurzer Überblick über die Möglichkeiten für den Kauf, Verkauf sowie die sichere Aufbewahrung von Bitcoins als wertvoller Wegweiser für KryptoanfängerInnen. 

Wie kann man Bitcoins kaufen?

Grundsätzlich sind die Bitcoins auf einem Internet-Marktplatz erhältlich. Die Wahl eines Marktplatzes erfordert allerdings besondere Vorsicht, weil die Unternehmen in diesem Nischensektor für den Hacker-Betrug sowie die Insolvenz viel häufiger anfällig sind. Als die größte und zugleich sicherste Bitcoin-Plattform in Deutschland gilt bitcoin.de. Für die Sicherheit der Bitcoin-KäuferInnen sorgen dort regelmäßige Audits und transparente Konditionen.

Der erste Schritt!

Der erste Schritt zum Kauf von Bitcoins ist die Erstellung eines Kontos und ein positiver Abschluss des Verifizierungsprozesses. Im Fall von bitcoins.de besteht die 2-Stufen-Verifizierung in der Überweisung eines Kleinbetrages zwecks des Bankkontonachweises und der Legitimitätsprüfung anhand des Video- oder Postident-Verfahrens. Nach der Verifizierung wird ein Bitcoin-Konto freigeschaltet. Dieses ist immer mit dem Bankkonto verbunden. 

Der Kaufprozess!

Der Kaufprozess läuft nach folgendem Schema ab: Die Bitcoin-KäuferInnen klicken auf das ausgewählte Angebot, welches nun für andere Interessenten gesperrt wird. Danach werden sie aufgefordert, den fälligen Betrag an die Bitcoin-VerkäuferInnen zu überweisen. Die erworbenen Bitcoins werden erst dann gutgeschrieben, wenn die Bitcoin-VerkäuferInnen über den Zahlungseingang informieren. Man kann mit ganzen Bitcoins oder Bruchteilen handeln. 

Wer sich für den Bitcoin-Kauf außerhalb eines Marktplatzes entscheiden will, kann dies beispielsweise auf einer Kryptobörse tun. Im Gegensatz zu einem Marktplatz erfolgt der Bitcoin-Kauf dort völlig automatisch. Mehr noch: Auf einer Kryptobörse lassen sich verschiedene Kryptowährungen erwerben. Zu den weltweit bekannten Kryptobörsen für Anfänger und Fortgeschrittene gehören unter anderem Binance, Bitstamp, Kraken und Paymium. 

Während ein Bitcoin-Marktplatz primär für die Bitcoin-LiebhaberInnen geeignet ist, kann eine breitgefächerte Kryptobörse für diejenigen KäuferInnen interessant sein, die auf die Differenzierung von Wallets einen großen Wert legen. Es kommt vor, dass die Bitcoins direkt gehandelt werden. Hier gilt es zu beachten, dass der Bitcoin-Preis von VerkäuferInnen bestimmt wird und dem Marktwert nicht entsprechen muss. Übrigens schwankt der Bitcoin-Kurs massiv. 

Wie kann man Bitcoins verkaufen?

Wer über ein Konto auf einem Marktplatz wie bitcoin.de oder auf einer Kryptobörse verfügt, kann die früher erworbenen Bitcoins online oder auch persönlich wieder verkaufen. Für den Online-Verkauf bieten sich eine Tauschbörse oder eine Peer-to-Peer-Transaktion an. Das umgetauschte Geld lässt sich ebenfalls persönlich an einem Bitcoin-Geldautomaten abheben. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Bitcoins zum direkten Verkauf anzubieten. 

4 Möglichkeiten um Bitcoins zu kaufen!

  • Tauschbörse: Nachdem ein Verkaufsangebot mit konkreten Angaben zum Preis pro Einheit und Währung erstellt wurde, schließt die Tauschbörse die getätigte Verkaufstransaktion automatisch ab. Man muss dabei mit Verkaufs- und Abhebegebühren rechnen, die je nach Preispolitik einer Tauschbörse variieren. Das gutgeschriebene Geld ist auf das Bankkonto auszuzahlen. Es ist wichtig, vorher abzuklären, ob die Bank den Kryptowährungshandel genehmigt.
  • P2P-Transaktion: Diese erfolgt auf einer onlinebasierten Plattform wie beispielsweise Brawker, OpenBazaar oder Purse und ist darauf ausgerichtet, die KryptohändlerInnen mit den sich ergänzenden Bedürfnissen zusammenzubringen. Fast wie auf der Tauschbörse muss auch hier der Betrag aus dem Bitcoin-Verkauf entweder auf das Bankkonto oder eine Bankkarte überwiesen werden. Es fallen entsprechende Gebühren an.
  • Geldautomat: Zuallererst darf der Bitcoin-Geldautomat mit einem traditionellen Geldautomaten nicht verwechselt werden. Und: Der Bitcoin-Geldautomat bietet nicht automatisch die Verkaufsoperationen an. Zu denjenigen Maschinen, die es tun, gehören unter anderem BitAccess, Robocoin sowie BATMThree von General Bytes. Es ist mit zu berücksichtigen, dass der Bitcoin-Verkauf immer eine Identitätsprüfung erfordert.
  • Direkter Verkauf: Es handelt sich hierbei um den Bitcoin-Verkauf durch eine Webseite, die mit einer Krypto- bzw. Tauschbörse verbunden ist. Zum direkten Bitcoin-Verkauf reicht es aber auch ein QR-Code auf dem Handy, der die Entgegennahme vom Bargeld vor Ort ermöglicht. Während im ersten Fall die vollständige Verifizierung obligatorisch ist, rücken im zweiten Fall das Verhandlungsgeschick und die Vorsichtsmaßnahmen an erste Stelle.

Wie kann man Bitcoins aufbewahren?

Die Frage nach Möglichkeiten für die Aufbewahrung von Bitcoins ist von essentieller Bedeutung. Es ist kein Geheimnis, dass die Aufbewahrung von Bitcoins auf einem Marktplatz oder einer Kryptobörse mit einem hohen Risiko verbunden ist. Der Hauptgrund dafür liegt in einem möglichen Hackerangriff und dem daraus folgenden Bitcoin-Verlust, für den keine Haftung übernommen wird. Die richtige Sicherheit für Bitcoins und jede andere Kryptowährung ist daher in eigenem Interesse. 

Aus technischer Sicht handelt es sich um die sichere Aufbewahrung von den digitalen Schlüsseln, mithilfe derer man auf eine Bitcoin-Adresse Zugriff bekommen sowie eine gewünschte Transaktion autorisieren kann. In der Regel werden diese streng vertraulichen Daten in einem sogenannten Bitcoin-Wallet aufbewahrt. Dabei lassen sich verschiedene Formen von Bitcoins-Wallets unterscheiden, darunter Online-, Mobile-, Desktop-, Hardware- und Paper-Wallets. 

Die Online-Wallets verwahren die digitalen Schlüssel auf einem Server, der beim Internetzugang rund um die Uhr verfügbar ist. Demgegenüber werden die Mobile-Wallets als App auf dem Smartphone installiert. Die Desktop-Wallets können hingegen die Bitcoin-Core-Wallets mit zusätzlichen Features erweitern. Die Hardware-Wallets stehen oft als Ledger Nano-S zum Angebot. Die günstigste Variante sind die Paper-Wallets, die eine Bitcoin-Adresse und zwei QR-Codes beinhalten.

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